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Sankt Martin von Tours

 

Heinrich Hermanns Sankt-Martins-Zug vor dem Düsseldorfer Rathaus 1905

 

Am 11.11. ist der Tag des Heiligen Sankt Martin. Ein Gedenktag an Martin von Tours, der sein Leben den Armen widmete. Das Datum ist allerdings festgelegt auf den Tag, an dem der Reformator Martin Luther im Jahr 1483 getauft wurde.

 

Sankt Martin - Sein Leben

 

Martin von Tours lebte schon weit früher. Er kam etwa 316 zur Welt. Während seiner Zeit in der römischen Armee begab sich der überlieferte Vorfall, in dem er bei einem Ausritt auf einen frierenden Bettler am Stadttor von Amiens (Frankreich) traf. Mit dem Schwert teilte er seinen Umhang und gab eine Hälfte dem Bettler, damit dieser sich darin wärmen konnte. Danach, während er schlief, erschien im Jesus im Traum, mit der Hälfte des Umhangs, den er dem Bettler gegeben hatte. Dies brachte ihn dazu, mit seinen inzwischen 18 Jahren aus der Armee auszutreten und sein religiöses Leben zu beginnen.

 

Beim ersten namentlich bekannten Bischof Hilarius von Poitiers, der ihn auch getauft hatte, begann Martin von Tours seine christliche Ausbildung. Im Jahr 361 gründete er in Liguge das erste Kloster und wurde 10 Jahre später zum Bischof von Tours geweiht. Sein Leben war von seiner Missionstätigkeit geprägt bis er im Jahr 397 auf einer seiner Missionsreisen starb.

 

Sankt Martin - Sein Erbe

 

Martins-FeuerMartins-FeuerViele Orte veranstalten im Gedenken an Martin von Tours Martins-Umzüge, an denen Kinder mit ihren Laternen durch die Straße ziehen und Martins-Lieder singen. Oft mit einem Reiter im Martins-Gewand voran. Einige gehen auch noch der Tradition nach und entzünden ein großes Martins-Feuer, um das sich die Gemeinde versammelt. Beides geschieht, um Licht und Wärme in die Dunkelheit zu bringen. Danach gibt es noch den Martins-Weck aus Hefeteig für die Kinder, als Symbol für die Gaben die Sankt Martin den Armen zukommen ließ. Aber es soll nicht nur an die vergangenen guten Taten von Martin von Tours erinnern. Es bedeutet auch: Vergesst nicht die Armen unter euch!

 

Darüber, warum es die Martins-Gans am Martins-Tag gibt, ranken sich einige Legenden. Einige sagen, er hätte sich vor der Bischofs-Weihe in einem Gänse-Stall versteckt, aber die Gänse hätten sein Versteck verraten. Andere meinen, die Gänse hätten den Ort in dem er wohnte vor einem Überfall gerettet, als sie mit lautem Geschnatter die Einwohner weckten. Am wahrscheinlichsten ist aber sicherlich, dass ein besonderer Festtag immer mit einer knusprig gebratenen Gans gefeiert wurde.

 
 
Quelle:
Evangelische Kirche
 
 
 

   

Sankt Martin von Tours
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